
Über mich
Bevor ich andere in ihrer Arbeit begleitet habe, stand ich selbst lange darin: in Wohngruppen, in einem Kinderheim in Brasilien, in der Leitung von Einrichtungen. Was ich heute in Supervision und Coaching einbringe, kommt aus dieser Praxis – nicht aus dem Lehrbuch.
Meine Geschichte... ↓Meine Geschichte
Studium der Sozialen Arbeit, Hildesheim
Am Anfang stand die Frage, die mich seitdem nicht mehr losgelassen hat: Was brauchen Menschen, damit sie in schwierigen Lebenslagen handlungsfähig bleiben? Schon vor und während des Studiums habe ich in der Pflege gearbeitet – eine Erfahrung, die mir früh gezeigt hat, wie viel in der Begegnung selbst liegt und wie wenig in der Methode allein.
Stationäre Jugendhilfe
Meine ersten Jahre als Sozialarbeiter verbrachte ich in einer Wohngruppe mit Jugendlichen. Hier habe ich gelernt, dass Verhalten, das von außen unverständlich wirkt, fast immer einen guten Grund hat – man muss ihn nur suchen. Diese Überzeugung ist bis heute der Kern meiner Arbeit.
Brasilien
Ich ging für ein Kinderheim nach Brasilien und blieb zehn Jahre. Zunächst als Sozialarbeiter, später übernahm ich die Leitung der Einrichtung.
Diese Zeit war vor allem ein intensiver Lernprozess – durch die Begegnung mit vielen wunderbaren Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Und durch die Erfahrung, in einem völlig anderen kulturellen Kontext zu arbeiten: Vieles, was ich für selbstverständlich gehalten hatte, war es dort nicht. Wer einmal erlebt hat, wie stark der eigene Blick vom eigenen Kontext geprägt ist, fragt danach anders nach.
Rückkehr nach Deutschland
Nach zehn Jahren war es Zeit zurückzukommen. Ich übernahm die Leitung eines Mutter-Kind-Hauses und blieb dort viereinhalb Jahre – eine Aufgabe zwischen fachlicher Verantwortung, Personalführung und dem Alltag von Familien in belasteten Situationen.
Systemische Weiterbildung
Parallel zur praktischen Arbeit habe ich mich systemisch weitergebildet: zuerst zum Systemischen Berater, anschließend zum Systemischen Supervisor, Coach und Organisationsberater [Institut, Zeitraum].
Der Anlass war ein sehr konkreter: In der Leitung stößt man regelmäßig an Situationen, in denen Fachlichkeit allein nicht weiterhilft, weil das Problem nicht bei einer Person liegt, sondern zwischen ihnen. Die systemische Ausbildung hat mir dafür die Werkzeuge gegeben.
Gemeindepsychiatrie
Seit März 2023 verantworte ich als [Regionalleitung] einen Bereich bei einem Träger der Gemeindepsychiatrie. Eine Aufgabe, die täglich mit dem zu tun hat, worum es auch in meiner Beratungsarbeit geht: Strukturen, die tragen, und Menschen, die in ihnen arbeiten können.
Supervision, Coaching und Beratung
Neben meiner Leitungstätigkeit begleite ich Teams, Fachkräfte und Einrichtungen als Supervisor, Coach und Organisationsberater [im Rhein-Main-Gebiet].
Dass ich selbst in Leitungsverantwortung stehe, halte ich dabei nicht für einen Nebenaspekt: Ich kenne die Fragen, die meine Klientinnen und Klienten mitbringen, aus eigener Erfahrung – und weiß, wie sich der Druck anfühlt, unter dem sie entstehen.
Qualifikationen
- Diplom-Sozialarbeiter / Sozialpädagoge
- Systemischer Berater
- Systemischer Supervisor, Coach und Organisationsberater [(DGSF)]
- [Mitglied der DGSF – falls zutreffend]
Berufliche Stationen
- Pflegekraft im Seniorenheim
- Sozialarbeiter in einer Wohngruppe für Jugendliche
- Sozialarbeiter und Einrichtungsleiter in einem Kinderheim in Brasilien
- Einrichtungsleiter eines Mutter-Kind-Hauses
- [Regionalleitung] bei einem Träger der Gemeindepsychiatrie
Meine Haltung
Ich begegne Menschen auf Augenhöhe. Das klingt nach einer Selbstverständlichkeit, ist im beruflichen Alltag aber eine Entscheidung, die man immer wieder neu trifft – besonders dann, wenn jemand gerade schwierig, unzugänglich oder anstrengend ist.
Meine Erfahrung nach über zwanzig Jahren in der sozialen Arbeit: Es gibt keine Fälle. Es gibt Menschen in Situationen. Wer den Unterschied ernst nimmt, arbeitet anders – langsamer manchmal, aber mit Ergebnissen, die halten.
In der Supervision heißt das konkret: Ich bewerte nicht, ich suche keine Schuldigen und ich bringe keine Lösung mit, die ich Ihnen überstülpe. Ich bringe Zeit mit, Fragen und die Überzeugung, dass Sie Ihre Situation besser kennen als ich.
[Optional, wenn John möchte – ein persönlicher Absatz: Was ihn außerhalb der Arbeit ausmacht, Familie, ehrenamtliches Engagement, was ihn erdet. Ein bis zwei Sätze reichen, aber sie machen die Seite menschlich.]
Lernen wir uns kennen.
Ob wir zusammenpassen, zeigt sich am besten im Gespräch. Schreiben Sie mir – ein erstes Gespräch ist unverbindlich.
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